Die besten natürlichen Tipps zur täglichen Pflege von Babys

Die Haut eines Säuglings ist deutlich feiner als die eines Erwachsenen. Sie absorbiert mehr die auf ihrer Oberfläche aufgetragenen Substanzen und verliert schneller ihre Feuchtigkeit. Die tägliche Pflege des Babys mit natürlichen Tipps berücksichtigt zunächst diese physiologische Fragilität, um jede Handlung, vom Baden bis zum Wickeln, anzupassen und überflüssige Produkte zu vermeiden.

Textilien und parfümfreies Waschmittel: die vernachlässigte natürliche Pflege

Artikel über natürliche Pflege für Babys konzentrieren sich fast immer auf Kosmetika. Textilien, die direkt mit der Haut in Kontakt kommen, spielen jedoch eine mindestens ebenso entscheidende Rolle.

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Die American Academy of Dermatology empfiehlt, Bettwäsche, Decken und Kleidung des Babys mit einem parfümfreien Waschmittel zu waschen. Jedes neue Gewebe sollte vor dem Tragen oder Benutzen gewaschen werden. Rückstände von Farbstoffen und chemischen Ausrüstungen auf einem Body, der aus der Verpackung genommen wird, können bereits bei einem Säugling mit empfindlicher Haut Rötungen hervorrufen.

Für Eltern, die Naturally Mom für Babys entdecken möchten, ergänzt dieser textile Ansatz gut eine Routine, die auf sanften Pflegeprodukten und kurzen Inhaltsstofflisten basiert.

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Auch die Innenraumluftqualität spielt eine Rolle. Die Begrenzung von Raumdüften, Duftkerzen und Haushalts-Sprays im Zimmer des Babys reduziert die Exposition gegenüber flüchtigen Verbindungen, die seine Haut und Lungen ständig aufnehmen.

Papa gibt seinem Baby in einer Holzbadewanne mit getrockneten Kamillenblüten ein Bad in einem natürlichen Badezimmer

Badefrequenz und lauwarmes Wasser: die Grundlagen einer natürlichen Körperpflege

Das tägliche Baden des Babys ist keine Pflicht. Die American Academy of Dermatology empfiehlt zwei bis drei Bäder pro Woche für einen Säugling, mit lauwarmem Wasser und einem sanften, parfümfreien Reiniger. Darüber hinaus kann das tägliche Baden die bereits sebumarme Haut austrocknen.

Vor dem Abfallen des Nabels

Solange der Nabelstumpf nicht abgefallen und verheilt ist, wird ein klassisches Bad nicht empfohlen. Die Empfehlung lautet, ein Schwamm-Bad durchzuführen: Ein feuchtes, lauwarmes Tuch wird über den Körper gestrichen, ohne den Nabel zu untertauchen. Diese einfache Geste vermeidet jegliche Mazeration um die Wunde.

Nach der Heilung

Sobald der Nabel abgefallen ist, reicht ein kurzes Bad in einer kleinen Menge lauwarmen Wassers aus. Eine kalt verseifte, parfümfreie Pflege-Seife reinigt effektiv, ohne den hydrolipidischen Film abzutragen. Einige Punkte, die für diesen Schritt zu beachten sind:

  • Die Wassertemperatur sollte idealerweise bei etwa 37 °C liegen, überprüft am Ellenbogen oder mit einem Badethermometer.
  • Die Seife wird nicht im Gesicht angewendet: Ein mit klarem Wasser oder sanfter Blütenwasser (z. B. Kornblumenwasser) getränktes Wattepad ersetzt vorteilhaft jeden Reiniger.
  • Das Baby wird durch Abtupfen, ohne zu reiben, getrocknet, wobei auf die Falten (Hals, Achseln, Leisten) geachtet wird, wo die Feuchtigkeit stagniert.

Pflanzenöl und Liniment: zwei vielseitige Grundlagen für das Wickeln

Statt die Produkte beim Wickeln zu vervielfachen, decken zwei natürliche Zubereitungen die meisten Bedürfnisse ab.

Das oleo-calcaire Liniment, eine Mischung aus Olivenöl und Kalkwasser, reinigt den Po und hinterlässt einen schützenden Film. Seine kurze Zusammensetzung, oft auf zwei oder drei Zutaten beschränkt, verringert das Risiko von Hautreaktionen. Es wird ohne Abspülen verwendet, was es praktisch für unterwegs macht.

Ein Bio-Pflanzenöl (Süßmandel, Ringelblume oder Jojoba) ergänzt das Liniment. Auf die noch leicht feuchte Haut nach dem Baden aufgetragen, stärkt es die Hautbarriere. Die Massage mit Pflanzenöl hat einen doppelten Vorteil: die Haut zu befeuchten und gleichzeitig die Entspannung des Säuglings zu fördern.

Die Grundregel für die Auswahl dieser Produkte bleibt dieselbe: eine kurze Zutatenliste, ohne synthetische Düfte, ohne Phenoxyethanol und ohne Alkohol.

Großmutter bereitet eine hausgemachte Gemüsebrei für das Baby in einer rustikalen Küche mit natürlichen Zutaten zu

Sonnenschutz für Säuglinge: Kleidung vor Creme

Die Sonnenexposition von Babys unter sechs Monaten sollte nicht mit einer Creme geregelt werden. Die American Academy of Dermatology empfiehlt, Schatten, schützende Kleidung und einen breitkrempigen Hut zu bevorzugen, anstatt Sonnencreme auf einen Säugling aufzutragen.

Der Grund ist einfach: Die Körperoberfläche eines Babys im Verhältnis zu seinem Gewicht ist viel größer als die eines Erwachsenen. Jedes Produkt, das in großen Mengen auf dieser Oberfläche aufgetragen wird, dringt proportional mehr ein.

Nach sechs Monaten

Ab sechs Monaten kann ein mineralischer Sonnenschutz (auf Basis von Titandioxid oder Zinkoxid) den Bekleidungsschutz auf den exponierten Bereichen ergänzen. Mineralfilter bleiben an der Oberfläche und dringen nicht in die Epidermis ein, im Gegensatz zu einigen chemischen Filtern.

  • Die Creme auf die nicht von Kleidung bedeckten Bereiche auftragen: Hände, Füße, Gesicht.
  • Die Anwendung nach jedem Kontakt mit Wasser erneuern.
  • Direkte Sonneneinstrahlung zwischen 12 und 16 Uhr vermeiden, selbst mit Schutz.

Erst kleiden, dann eincremen: Diese Logik der Bekleidung zuerst, der Kosmetik danach, fasst gut den natürlichen Ansatz des Sonnenschutzes bei Säuglingen zusammen. Sie begrenzt die Anzahl der auf die Haut aufgetragenen Produkte und bietet gleichzeitig einen effektiven physischen Schutz gegen UV-Strahlen.

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